by Walter Müllner

Kategorie: Geschichte (Seite 4 von 7)

Hausenbach

Der Ort Hausenbach befindet sich zwischen Karlstetten und Neidling. Der 06er Weitwanderweg führt unmittelbar durch die Ortschaft Hausenbach. Auf diesem Weg befindet sich auch die Kapelle Bildföhre. Hausenbach liegt sehr verträumt mitten in einem großen Waldgebiet und lädt zum Wandern und Erholen ein.

Die vermutlich aus dem 12.Jahrhundert stammende Burg wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Sie wurde ihrer Lage wegen einfach Haus am Bach genannt.

Die Burg Hausenbach blieb bis ins dritte Viertel des 20. Jahrhunderts mit Walpersdorf in Verbindung bis es schließlich in Privatbesitz kam und dadurch eine Besichtigung nur von außen möglich ist.

Die freiwillige Feuerwehr Hausenbach feierte heuer ihr 100 jähriges Bestehen.

St. Johann im Mauerthale

Der Ort St. Johann im Mauerthale liegt am rechten Donauufer zwischen Aggstein und Oberarnsdorf und hat 2 Einwohner (Stand 2025)

1240 wird in einer Schenkung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg an das Stift St. Peter erstmals hier eine Kirche urkundlich genannt.                                                      Der heutige Kirchenbau stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhundert.                    Der Kirchturm beginnt viereckig und endet oben achteckig und hat an der Turmspitze einen mit einem Pfeil durchschossenen Hahn (Teufelsmauersage).           Dieser Hahn soll gekräht haben, ehe der Teufel die Sperrmauer der Donau vollendet hatte.  

Anscheinend wurden hier die Reste eines römischen Wachtturms (Burgus) in den Kirchenbau integriert.

Die Teufelsmauer am gegenüberliegenden Ufer ist eine bemerkenswerte Naturbildung.

Wanderung: Durch das Mauertal führt der Wanderweg steil hinauf zum Gerichtsberg auf 615m Seehöhe und von dort gehts weiter zur Tischwand.

Gansbach

Der Marktort Gansbach ist schon seit dem 14. Jh. bekannt. Eine Prangersäule, die jetzt von einer Marienstatue gekrönt wird, erinnert an das Mittelalter und die Kirchengründung vermutlich durch die Kuenringer um 1250.

Für mich ist Gansbach das Herz des Dunkelsteinerwaldes.

Wanderungen gibt es in alle Himmelsrichtungen. Richtung Norden nach Maria Langegg und weiter zur Ruine Aggstein, nach Osten zur Silbernen Birn nach Süden zum Dunkelstein und nach Westen zum Polakenkopf.

Mein Einkehrtipp: Gasthaus zur scharfen Kurve – Rindfleisch vom eigenen Bauernhof.

Falco – Gansbach Calling

Ein ganz besonderes Denkmal steht in Gansbach, nämlich jenes von Superstar Hans Hölzel alias Falco. Da sein Vater Alois Hölzel ein Bewohner von Gansbach war und Falco in seiner Jugend viel Zeit in diesem Ort im Dunkelsteinerwald verbrachte, hat Künstlerin Karin Plavcak hier ein Denkmal erschaffen.

Die Skulptur zeigt Falco in jener Haltung aus dem Album Junge Römer. Im Hintergrund ein mehrere Tonnen schwerer Granitblock aus dem Dunkelsteinerwald , in Anlehnung auf die Textzeile- kommt der Komet oder kommt er zu spät.

Doch die volle Magie entwickelt sich erst in der Nacht, durch gezielte Beleuchtung wird Falco zur wahren Lichtgestalt.

St.Johann und die Teufelsmauer

Die Sage erzählt, dass der Teufel einst die Donau zwischen St.Johann im Mauerthale und Schwallenbach mittels einer Steinmauer aufstauen wollte, um die frommen Bewohner von St.Johann zu ertränken.

Er hatte nur eine Nacht Zeit, doch als der Wetterhahn beim Morgengrauen krähte und er mit der Mauer noch nicht fertig war schleuderte er voller Zorn seinen Pfeil auf den Hahn.

Hafnerbach und der Heilige Zeno

Hafnerbach ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen über die Burgruine Hohenegg zum Dunkelstein bzw. einer Radtour am Pielachtalradweg zur Donau.

In der Volksschule befindet sich das sehenswerte Heimatmuseum der Marktgemeinde.

Die Zenostatue zwischen Hafnerbach und Korning.

Hofarnsdorf

Die Arnsdörfer ( Ober-, Hof-, Mitter-, und Bacharnsdorf ) sind alter Besitz der Erzdiözese Salzburg. Sie werden bereits im Jahr 860 erstmals genannt.

Der Name Arnsdorf wird von dem des Salzburger Bischofs Arn(o) abgeleitet.

Noch vorhandene Mauerreste deuten darauf hin dass Hof (Schloss) und Pfarrkirche St.Ruprecht von einer gemeinsamen Wehrmauer umgeben waren.

Pfarrkirche zum heiligen St. Ruprecht

Schloss mit Donau und Donauradweg

Durch die alte Schlossmauer und stundenlange Wanderungen auf gut gekennzeichneten Routen steht nichts mehr im Wege.

Der Steinkreis von Geyersberg

Die keltische Steinkreisanlage ist ein Kalenderwerk, das der westeuropäischen Megalithkultur vor ca. 5000 Jahren nachempfunden wurde.

Herr Professor Wilhelm Cerveny und seine Frau Anne Liese errichteten in den Jahren 1988 bis 1999 dieses Nemeton-Heiligtum der Kelten.

Der Schattenwurf zeigt zum Beispiel den Winteranfang, wenn der Schatten des Südsteins den Kreismittelpunkt erreicht.

Der Kremsersteig

Eine alte Wegverbindung die zwischen Oberwölbling und Mautern durch den Dunkelsteinerwald führt.

Bei diesem wunderschönen Kastanienbaum ist der Ausgangspunkt des sogenannten Kremsersteigs, die kürzeste Fußwegverbindung zwischen Oberwölbling und Krems. Bevor die Bahnlinie St.Pölten – Krems im Jahr 1889 eröffnet wurde, war es durchaus noch üblich diese Strecke zu Fuß zu gehen.

Mein Großvater Josef Karner war Tischler in der Eisenbahnerwerkstätte in Krems, er ging die Strecke täglich von Oberwölbling hin und zurück. Er nahm diese Strapazen damals auf sich, weil er wusste, dass 10 andere Handwerker auf diesen Posten warten.

Die blau markierte Strecke führt dann vorbei am Soldatenfriedhof, dem Munk Kreuz und Schweindl Kreuz bis zum Höhenrücken.

Dann gehts bergab zu den Siebenmarksteinen und durch den Kohlgraben, der Halterbach und die Straße wird überquert und ober Steinaweg beim großen Holzstadel links vorbei Richtung Baumgarten hinauf. ( blaue Markierung nicht leicht zu finden) Baumgarten – Mautern – und über die Donaubrücke.

Bei einer Streckenlänge von 16 Kilometer bis Krems kann man schon mit ca 3 1/2 Stunden rechnen.

Unterwölbling und die Ploderhosen

Unterwölbling ein bekannter Weinort im Weinbaugebiet Traisental mit einigen Spitzenheurigen. Die Filialkirche ist eine spätgotische Hallenkirche und wurde als Wehrkirche mit einer Ringmauer von 1510 bis 1522 errichtet.

Die meisten Wanderungen beginnen durch die sogenannte Ploderhose ( Achtung Schussgefahr !!! ) bergwärts auf den Forststraßen oder Waldwegen entweder nach Meidling und Maria Ellend oder zu den Mammutbäumen oder zum Weissen Kreuz.

Der sehenswerte Weinkeller vom Köllaschank Müllner Michl.

Oberwölbling

Oberwölbling, am Südhang des Dunkelsteinerwaldes gelegen und Ausgangspunkt vieler Wanderungen, wie z.Bsp.: Blaue Markierung, Kremser Steig über Siebenmarksteine zu den Mammutbäumen / Waxenberg oder rote Markierung zum Weissen Kreuz, Toter Mann, Tote Frau , Oberbergern.

Oberwölbling liegt auch am Fladnitztal-Radweg, das ist ein Rundweg zwischen Traisental und Dunkelsteinerwald und führt durch die Gemeinden Wölbling, Karlstetten, Obritzberg-Rust und Statzendorf und hat eine Streckenlänge von ca 32 km.

Der Hauptplatz von Oberwölbling mit dem Wahrzeichen, dem Pranger, aus dem Jahr 1584.

Der Kirchturm und das Schwesternhaus.

Die Pfarrkirche von Oberwölbling ist den heiligen Aposteln Petrus und Paulus geweiht, die an den beiden Chorglasfenstern zu bewundern sind.

Die Blasmusikkapelle Fladnitztal bei einem Konzert im Gemeindegarten in Oberwölbling

In der Weihnachtszeit erstrahlt das Schulgebäude in einem einzigartigen Adventskalender.

Mein Einkehrtipp: Topheuriger Erber, wurde nicht umsonst zum Besten aller Topheurigen gewählt, und natürlich die Kucheninsel – Kaffee und Mehlspeisen vom Feinsten.

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