by Walter Müllner

Kategorie: Wanderung (Seite 6 von 7)

Gerolding

Abseits der belebten Straßen die durch den Dunkelsteinerwald führen liegt Gerolding, einer der schönsten Orte in diesem Gebiet. Weithin sichtbar erhebt sich die Kirche mit ihrem achteckigen Turm.

Die Pfarrkirche ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht.

Darstellung der Firmkinder aus einer früheren Firmgruppe.

Gerolding liegt am Jakobsweg , gutes Essen und Trinken hat hier Tradition.

Mein Einkehrtipp: Der Hirschenwirt in Nölling. Dieser Gasthof zelebriert Gastlichkeit auf höchsten Niveau. Chef Willi ein Wirt mit Leib und Seele mit eigenen Fischteich und Chefin Herta als Hetscherlwirtin weithin bekannt, zaubert die besten Gerichte aus Hagebutten. Herz was willst du mehr ?

Natürlich muß auch noch das Geroldinger Brauhaus erwähnt werden. Mit ihren vielen regionalen Bierspezialitäten ist diese kleine nette Brauerei immer einen Besuch wert.

Silberne Birn – Salzburgstein

Der niederösterreichische Mariazellerweg 06 ( ca 255 km ) führt vom Waldviertler Freiwald/Nebelstein über die Kamptalseen, den Horner-, Gföhler- und Dunkelsteinerwald sowie die Türnitzer Alpen ins Mariazellerland.

Im Dunkelsteinerwald führt er von Stein kommend über die Donaubrücke nach Mautern weiter nach Unter- u. Oberbergern zur Toten Frau, zum Toten Mann, Ammering, Silberne Birn nach Karlstetten und Neidling.

Er ist somit einer der wichtigsten und schönsten Wanderwege im Dunkelsteinerwald in Nord – Süd Richtung.

Ein bekannter und wichtiger Schnittpunkt in unserem Gebiet ist die Silberne Birn. Hier treffen sich die Gemeindegrenzen von Wölbling, Obritzberg/Rust und Gansbach/Dunkelsteinerwald, und hier befindet sich auch der Grenzstein zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem Stift Göttweig, deshalb auch der Name Salzburgstein.

Die Landjugend Rust restaurierte im Jahr 2014 den Salzburgstein, stellte eine Sitzgelegenheit auf und montierte neue Hinweisschilder und eine Informationstafel. Somit ist die Silberne Birn weiterhin ein beliebtes Ausflugsziel und Rastplatz vieler Wanderer.

Ganz in der Nähe von der Silbernen Birn steht ein Gedenkkreuz für den im Jahr 1982 bei Waldarbeiten tödlich verunglückten Mesner von Oberwölbling Willibald Schrefl

Die Wetterkreuzkirche

Die Wetterkreuzkirche wurde an jener Bergkette erbaut welche die nördlichen Ausläufer des Dunkelsteinerwaldes bilden. Die Kirche oberhalb von Hollenburg an der Donau wurde erst 1727 in der heutigen Form erbaut.

Immer wieder zerstörten schwere Unwetter die Weinkulturen. Mit dem Bau dieser Kirche wollten die Winzer der Umgebung den Wettergott milde stimmen.

Wanderwege führen von allen Himmelsrichtungen auf den Schiffberg. Von Hollenburg, von Wagram ob der Traisen, von Nußdorf und von Krustetten.

Einmal im Jahr wird es ganz besinnlich in der kleinen Kirche. Der Traismaurer Gospelchor veranstaltet hier ein Adventkonzert. Die Zuschauer kommen zu Fuß von den umliegenden Ortschaften um das vorweihnachtliche Konzert bei Kerzenlicht zu genießen.

Der Kreuzweg zur Kirche

Die Wegweiser vor der Kirche und das Gedenkkreuz für Pest und Cholera bei Krustetten.

Burgruine Hohenegg

Mächtige, historisch wertvolle Burganlage am Südhang des Dunkelsteinerwaldes. Herrliche Fernsicht bis Ötscher, Schneeberg und Gemeindealpe. Eine der größten Ruinen Niederösterreichs, der berühmteste Besitzer war Fürst Raimund von Montecuccoli. Seit 1975 Renovierungsarbeiten, Theatersaal, Aufgang zum Turm, Taverne. In unregelmäßigen Abständen, alle zwei bis drei Jahre, finden Theateraufführungen einer Laiengruppe statt. Hohenegg ist das einzige Burgtheater Österreichs das ohne Subventionen auskommt. Nähere Informationen beim ehemaligen Intendanten, Regisseur und Schauspieler Walter Oezelt 😉

Kapelle Maria Bildbuche

Die Bildbuchkapelle ist ein begehrtes Ausflugsziel, wenn man nach einen Ort der Ruhe und Besinnung sucht. Sie liegt zwischen Griechenberg und Lauterbach. Viele Wanderer nehmen diese Kapelle auch als Ausgangspunkt zum Dunkelstein.

Die Sieben Marksteine

Ein rätselhaftes Denkmal in der Nähe von Oberwölbling sind die Sieben Marksteine am Kremser Steig, dem blau markierten Weg von Oberwölbling nach Mautern. Hier sind etwa 30 Granulitblöcke – und platten aufrecht in den Boden eingegraben. Niemand kennt den Sinn und die Bedeutung dieser seltsamen Steinsetzung, die vielleicht auf einen Begräbnis- oder Kultplatz der Kelten hindeutet.

Der Hohe Stein

Der Hohe Stein ist ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Vom Kastlkreuz bei Nesselstauden/Geyersberg kommt man zu dieser Felsformation mit kleinen Klettersteig. Schwindelfreie erreichen in kurzer Zeit den Gipfel und werden mit einer phantastischen Aussicht nach Spitz an der Donau und Umgebung belohnt. Der Kletterfelsen befindet sich gleich neben dem Mühlberg der mit einer Seehöhe von 725m die höchste Erhebung des Dunkelsteinerwaldes ist. In unmittelbarer Nähe ist auch der Friedrichfelsen.

Das Kupfertal

Von Bacharnsdorf über die Römerstraße durch das Türkentor kommt man zu dieser gewaltigen Granitformation. Ein Zeichen, daß auch der Dunkelsteinerwald im Süden der Wachau geologisch der sonst von der Donau begrenzten Böhmischen Masse und somit dem Waldviertel zuzuordnen ist.

Das Türkentor am Rundweg zum Kupfertal.

Der Dunkelstein

Der Dunkelstein ist mit 625 Metern Seehöhe der höchste Punkt des südlichen Dunkelsteinerwaldes. Er ist ein überaus beliebtes Ausflugsziel und der Namensgeber des Dunkelsteinerwaldes.

Beliebte Ausgangspunkte der Wanderungen zum Gipfel sind die Burgruine Hohenegg , Lauterbach und Häusling.

Auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel. Vor allem zu Silvester wird hier gerne gefeiert.

Ein großer Dank gilt der Landjugend Hafnerbach für die Instandhaltung des Rastplatzes am Dunkelstein.

Die Mammutbäume – Baumriesen aus Amerika

Auf dem Plateau des Eichberges südöstlich von Paudorf befindet sich eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges, und zwar ein in seiner Größe in Österreich einmaliger Bestand von Mammutbäumen (Wellingtonia gigantea).

1909 ließ das Stift hier eine Gedenktafel an den Göttweiger Abt Adalbert Dungel errichten, der als Forstmeister 1880 eine große Anzahl dieser Bäume pflanzen lies. Nach ihm wird der Platz Adalbertrast benannt.

Zudem gibt es im Baumgarten noch 50 Baumarten aus aller Welt zu betrachten.

Im Jahr 1991 besuchten Ursi und Ilse aus der Steiermark die Baumriesen.

Auch für die Jugend ein beliebtes Ausflugsziel.

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