by Walter Müllner

Kategorie: Aussichtspunkt (Seite 2 von 3)

Reichersdorf und die Wohnhöhle

Reichersdorf liegt zwischen Nußdorf und Inzersdorf ob der Traisen. Der Ort liegt in einer höchst reizvollen und weinreichen Gegend auf einer Seehöhe von 234m.

Die Kirche wurde im Jahr 1830 ungefähr an der Stelle des alten Schlosses errichtet und ist der Heiligen Katharina geweiht.

Die Wohnhöhle

Die Wohnhöhle in Reichersdorf, die über den Weinbergen am Waldrand liegt ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.

Die Wohnhöhle war bis zum 1. Weltkrieg bewohnt. Original Anstrichreste aus dieser Zeit sind noch sichtbar. Im Jahr 2010 wurde sie in einem, der ursprünglichen Form entsprechenden Zustand, mit Bedacht auf Erhalt der alten Anstrichreste als Besichtigungsobjekt, wieder instand gesetzt.

Ein atemberaubender Ausblick ins Traisental vom Wagram bis zum Schneeberg.

Der Parapluiberg

Der Aussichtspunkt Parapluiberg, ein sehr beliebtes Wanderziel, auf einer Seehöhe von 320 m wurde von der Landjugend Reichersdorf-Nußdorf im Jahr 2014 erneuert.

Der Ausblick Richtung Schneeberg, Reisalpe, Muckenkogel, usw…

Blick über Franzhausen und Traismauer ins Tullnerfeld. Bildmitte Kraftwerk Zwentendorf, rechts Kraftwerk Dürnrohr.

Ratzersdorf und der Dachsgraben

Ratzersdorf bei Ambach in der Gemeinde Wölbling, wird von rund 60 Einwohnern bewohnt. 3 Heurige versorgen die Besucher mit ausgezeichneten Weinen und regionalen Spezialitäten.

Eine ganz besondere historische Stätte befindet sich gleich oberhalb von Ratzersdorf im Dunkelsteinerwald, nämlich eine archeologische Ausgrabung am Dachsgraben einer frühbronzezeitlichen Befestigungsanlage. Die Siedlung liegt auf einem Plateau und ist von einem gut erhaltenen Wall-Graben-System umgeben. Aufgrund des geborgenen Fundmaterials wird die Siedlung in die Frühe Bronzezeit um etwa 1800 bis 1600 v. Chr. datiert. Es ist dies der bisher älteste Nachweis einer Befestigungsmauer aus Österreich.

Statzendorf

Statzendorf liegt ziemlich genau in der Mitte der Bahnlinie St.Pölten – Krems. In den 1920er Jahren war hier die Blütezeit des Kohlebergbaus. In mehreren Gruben, vor allem in den Nachbarorten Anzenhof und Hausheim wurde hier Braunkohle gefördert. 1927 war mit nahezu 700 Beschäftigten und einer jährlichen Förderleistung von 90.000 Tonnen der Höhepunkt des Kohlenbergbaues erreicht. Mittels Feldbahn und Eimerkettenseilbahn wurde die Kohle zum Bahnhof Statzendorf gebracht und hier auf Waggons verladen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kohlenbergbau im Wölblinger Becken unrentabel und schließlich eingestellt.

Heute werden am Bahnhof Maschinen und Geräte wie Frontlader und Schneepflüge der Firma Hauer verladen sowie Güterzuggarnituren mit Gleisschottermaterial vom nahegelegenen Steinbruch Wanko zusammengestellt und abtransportiert.

Die Eisenbahnstrecke Herzogenburg – Krems wurde im Jahr 1889 zusammen mit der Kamptalbahn eröffnet. Die Bahnhöfe in Statzendorf und Furth-Palt sind daher auch baugleich mit den Bahnhöfen in Gars und Horn. In den 1920er Jahren war Statzendorf wegen des Kohlebergbaus der drittgrößte Frachtenbahnhof Niederösterreichs.

Der Friedrichfelsen

Der Pemexel und der Rossatzer See

Der Waxenberg

Von Paudorf weg hat man es auf einen gut markierten Wanderweg in einer halben Stunde auf den Gipfel geschafft. Von Oberwölbling braucht man schon über 1 Stunde, also eine Stärkung mitnehmen.

Schloss Goldegg

Wo der Höhenrücken des Dunkelsteinmassivs gegen Osten zu immer niedriger wird und das große Waldgebiet in das Flachland übergeht, steht das Schloss Goldegg. Es ist eines der ständig bewohnten und bewirtschafteten Schlösser im Dunkelsteinerwald und steht seit 1782 im Besitz der Fürsten und Prinzen von Auersperg.

Im Laufe der Zeit wurde das Schloss mehrmals umgebaut und weist heute Stilmerkmale der Gotik, der Renaissance und des Barock auf.

Seit 1988 erstreckt sich rund um die Schlossanlage ein 65 ha großer 18 Loch Golfkurs.

Im Innenhof des Schlosses.

Die Rote Wand

Vom Kastlkreuz zur Roten Wand und zum Hohen Stein das ist ein Klassiker unter den Wanderrouten im Dunkelsteinerwald.

Der Anstieg von Oberarnsdorf durch das Buchental ist dementsprechend anstrengend, sind doch fast 300 Höhenmeter zu überwinden. Am Ende des Buchentals geht ein Forstweg rechts weg zur Roten Wand, der Weg ist leider nicht markiert, mit einer Karte trotzdem leicht zu finden. Ein Muß für jeden Dunkelsteinerwald- Wanderer, man wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Maria Ellend

Maria Ellend setzt sich zusammen aus der Kapelle und dem nahen Gasthaus. Während die Kapelle zur Gemeinde Statzendorf gehört steht das Gasthaus Osterhaus, zur schönen Aussicht, in der Gemeinde Paudorf.

Von hier hat man eine grandiose Aussicht in die Voralpen und zum Stift Göttweig. Wanderwege gibt es in alle Himmelsrichtungen, wie es sich für einen Wallfahrtsort gehört.

Mein Einkehrtipp: Der Lorettohof von der Familie Osterhaus, es heißt nicht umsonst Gasthaus zur schönen Aussicht !

Der Statzberg

Der Statzberg ist zwar nur ein Hügerl mit 589 Höhenmeter aber auf Grund der Abholzungen der letzten Jahre sieht man von hier bis nach Krustetten und zum Kraftwerk Theiss, Richtung Westen kann man in den Wintermonaten von hier aus die Schipiste am Jauerling erkennen. Der Statzberg ist die höchste Erhebung der Marktgemeinde Paudorf.

Wo der 06er Weitwanderweg die Straße zwischen Oberwölbling und Wolfenreith kreuzt, kann man einen ca 1 stündigen Rundweg zum Statzberg starten. Den Waldweg Richtung Norden, dann aber nicht links bei den Markierungen abbiegen sondern ca 200 m gerade weiter dann kann man linkerhand schon eine Erhöhung erkennen. Es gibt keinen Weg und keine Markierung. Einfach rauf auf den Berg und die Aussicht genießen. Auf der anderen Seite wieder runter und am Forstweg links halten, runter gehen bis zu einem idyllischen Waldteich.

Beim Teich den Forstweg Richtung Süden bis zur Querung des 06er und links wieder retour. Rechts am 06er führt der Weg über Toten Mann, Tote Frau nach Oberbergern. Achtung, bei dieser Abzweigung sind die Markierungen sehr schlecht erkennbar. Sollte man die Abzweigung übersehen einfach gerade weitergehen dann kommt man zur Asphaltstraße und links wieder zurück zum Ausgangspunkt, die 06er Querung.

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