Einer meiner Lieblingsbäume im Dunkelsteinerwald in den vier Jahreszeiten.
FrühlingSommerHerbstWinterMaria LangeggAm Weg von Maria Langegg zur Ruine Aggstein
Baum Erlebensweg
Einen ganz besonderen Folder haben Georg und Franz zusammengestellt. Auf zwei Rundwanderwegen sind große, alte und ehrwürdige Bäume zu besichtigen. Über QR-Codes sind Informationen mit dem Smartphone abrufbar. Unter woelbling.at/baum-erlebens-weg sind weiterführende Informationen zusammengefasst. Den Folder gibt es am Gemeindeamt in Oberwölbling.
Einige dieser großen alten Prachtexemplare habe ich hier abgebildet.
Der Rosskastanienbaum vor dem Schwesternhaus in Oberwölbling ( 191 Jahre ) ist der Ausgangspunkt der beiden Baum Erlebenswege.Diese schöne Weide am Flötzersteig ist etwa 126 Jahre altEine der Silberpappeln am Flötzersteig. ( Alter ca 175 Jahre )Diese eindrucksvolle Buche mit einem geschätzten Alter von 180 Jahre und einen Umfang von über 3 Meter steht im Ratheisergraben oberhalb von Unterwölbling.Diese Eiche hat einen Umfang von 2 Meter und 30 cm und ein errechnetes Alter von 185 Jahren. Sie steht oberhalb des Soldatenfriedhofs.Diese stattliche Buche steht vom Weißen Kreuz Richtung Ambacher Graben und hat einen Umfang von 3 Meter und ist etwa 180 Jahre alt.Diese mächtige Stieleiche mit einem Umfang von 3 Meter und 22 cm und einem daraus berechnetem Alter von 260 Jahren ( Stand 2022 ) gilt als bisher ältester gefundener Baum im Gemeindegebiet von Wölbling. Die Eiche steht hinter dem Schloß Landersdorf, und zwar seit dem Jahr 1762. Diese Eiche ist auch als NÖ Naturdenkmal ausgezeichnet Ein Baum der besonderen Art steht hinter dem Teich beim Weißen Kreuz. Diese fast 200 Jahre alte Weißkiefer wurde zum NÖ Naturdenkmal erklärt. In der Begründung heißt es: Dieses Naturgebilde stellt ein gestaltendes Element des Landschaftsbildes dar.
Dieser mächtige Baum steht neben der Straße von Wolfenreith nach Oberwölbling.
Der Landerdorfer Künstler Reini Pfeffer gestaltete dieses überdimensionale Antlitz mit der Motorsäge aus einem Baumstumpf. Das Kunstwerk ist am 06er Weg Richtung Ammering, es ist aber schon sehr stark verwittert und leider nicht mehr gut erkennbar. Im Gemeindegebiet von Wölbling sind mehrere seiner Holzschnitzkunstwerke aufgestellt.
Der Riesenbär vor der Bärndorferhütte direkt am Donauradweg ist auch eine Arbeit von Reini Pfeffer.
Zwischen Krustetten und Höbenbach befindet sich das Kunstwerk der scheinbar fliegenden Steine. Foto von Axel Brunnbauer
Preisfrage: Wo befindet sich dieses kleine Kunstwerk ?
Der Statzberg ist zwar nur ein Hügerl mit 589 Höhenmeter aber auf Grund der Abholzungen der letzten Jahre sieht man von hier bis nach Krustetten und zum Kraftwerk Theiss, Richtung Westen kann man in den Wintermonaten von hier aus die Schipiste am Jauerling erkennen. Der Statzberg ist die höchste Erhebung der Marktgemeinde Paudorf.
Das neue Gipfelkreuz gestaltet und aufgestellt von Ewald Rinnofner und Otto Rauscher aus Paudorf.
Wo der 06er Weitwanderweg die Straße zwischen Oberwölbling und Wolfenreith kreuzt, kann man einen ca 1 stündigen Rundweg zum Statzberg starten. Den Waldweg Richtung Norden, dann aber nicht links bei den Markierungen abbiegen sondern ca 200 m gerade weiter dann kann man linkerhand schon eine Erhöhung erkennen. Es gibt keinen Weg und keine Markierung. Einfach rauf auf den Berg und die Aussicht genießen. Auf der anderen Seite wieder runter und am Forstweg links halten, runter gehen bis zu einem idyllischen Waldteich.
Der Sendlteich, ein echtes Naturjuwel mitten im Dunkelsteinerwald
Beim Teich den Forstweg Richtung Süden bis zur Querung des 06er und links wieder retour. Rechts am 06er führt der Weg über Toten Mann, Tote Frau nach Oberbergern. Achtung, bei dieser Abzweigung sind die Markierungen sehr schlecht erkennbar. Sollte man die Abzweigung übersehen einfach gerade weitergehen dann kommt man zur Asphaltstraße und links wieder zurück zum Ausgangspunkt, die 06er Querung.
Das Schloß wurde um 1600 erbaut und erhielt seine heutige Form im Jahr 1754 . Seit 1710 befindet sich das Schloß im Besitz des Adelsgeschlechtes Montecuccoli. Um 1740 verlegte Graf Zeno Montecuccoli den Herrschaftssitz von der Burg Hohenegg ins nahe Schloß Mitterau.
Das Schloß wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Das Gut umfasst 950 Hektar Wald.
Wenn im Frühjahr alles wächst und gedeiht sieht man nicht mehr viel vom Schloß.
Südlich von Gansbach liegt das Schloss Gurhof , eine Schlossanlage mit weitläufigen Wirtschaftsgebäuden und Pferdekoppeln.
Das denkmalgeschützte Anwesen wurde im 15.Jahrhundert errichtet. Heute befindet sich das Schloss in Privatbesitz, die Räumlichkeiten können für Festivitäten und sonstige Veranstaltungen gemietet werden.
Foto: Julia Stockinger
Der wunderschöne Festsaal, wird natürlich sehr gerne für Hochzeiten gemietet.
Mit strengen Morgenfrost muss bis in den Mai hinein gerechnet werden, deshalb werden bei Minusgrade die Obstbäume mit Wasser besprüht und das Eis schützt dann die aufblühenden Knospen vor dem Erfrieren. Das Eis nimmt dann bizarre Formen an und wird zum Naturschauspiel, wie hier in Nußdorf ob der Traisen.
Die Blühwiese der Familie Steidl vom Biohittl in Landersdorf, eine Augenweide, da geht einem das Herz auf.Eine Smaragdeidechse, gesehen am Weg zur Ruine Aggstein.
… und eine ganz besonders Schöne in Hollenburg.
Die Alpakas der Familie Oberhummer in Wetzlarn. In der Nähe vom Ammering sind schon derart viele Bäume wegen Sturmschäden bzw. Borkenkäferbefall gefällt worden, daß man freie Sicht bis zum Kraftwerk Dürnrohr hat. Alle Jahre wieder – die Marillenblüte, ein ganz besonders Naturspektakel Kürbisfeld bei Hausheim. Hier wächst das schwarze Gold. ( Kernöl )Rosenstöcke in den Weingärten oberhalb von Mautern.Schwere Sturmschäden nach einem Orkan.Da geht jeden Schwammerlsucher das Herz auf.
Rossatz, der berühmte Weinort an der Donau. Die erste urkundliche Erwähnung als Rosseza datiert um etwa 985. Rossatz ist damit älter als Krems. Der Ortsname leitet sich davon ab, weil hier die Flößer mit den Pferden, also den Rössern, durch die Donau übersetzten. Rossatz zeigt einen geschlossenen historischen Ortskern.
Malerischer Kirchenplatz im Advent mit Prangersäule
Die Pfarrkirche war ursprünglich gotisch. Der Bau und die Einrichtung der Kirche zeigen alle Kunststile von der Spätromanik bis zur Neugotik. Das dreischiffige Langhaus hat im Mittelschiff ein Kreuzrippengewölbe.
Der Ortskern ist Ausgangspunkt für interessante Wanderungen auf alten Römerstraßen, zum Seekopf, zur Hirschwand, oder gemütlicher nur zum Aussichtspunkt bei der Smaragdeidechse. Ein wunderschöner Panoramarundweg führt durch das Naturschutzgebiet Steinige Ries über St.Lorenz und an der Donau wieder retour.
Auf der Frühstücksplatte – ein traumhaftes Platzerl am Rundweg mit grandioser Aussicht auf die gegenüberliegende Seite der Donau nach Weißenkirchen.Moderne Kunstwerke entlang des Weges laden zum Nachdenken ein.
Einzigartiger Ausblick von der Frühstücksplatte über die Donau nach Weißenkirchen in der Wachau.
Abseits der belebten Straßen die durch den Dunkelsteinerwald führen liegt Gerolding, einer der schönsten Orte in diesem Gebiet. Weithin sichtbar erhebt sich die Kirche mit ihrem achteckigen Turm.
Die Pfarrkirche ist dem hl. Johannes dem Täufer geweiht.
Gerolding liegt am Jakobsweg , gutes Essen und Trinken hat hier Tradition.
Mein Einkehrtipp: Der Hirschenwirt in Nölling. Dieser Gasthof zelebriert Gastlichkeit auf höchsten Niveau. Chef Willi ein Wirt mit Leib und Seele mit eigenen Fischteich und Chefin Herta als Hetscherlwirtin weithin bekannt, zaubert die besten Gerichte aus Hagebutten. Herz was willst du mehr ?
Natürlich muß auch noch das Geroldinger Brauhaus erwähnt werden. Mit ihren vielen regionalen Bierspezialitäten ist diese kleine nette Brauerei immer einen Besuch wert.
Der niederösterreichische Mariazellerweg 06 ( ca 255 km ) führt vom Waldviertler Freiwald/Nebelstein über die Kamptalseen, den Horner-, Gföhler- und Dunkelsteinerwald sowie die Türnitzer Alpen ins Mariazellerland.
Im Dunkelsteinerwald führt er von Stein kommend über die Donaubrücke nach Mautern weiter nach Unter- u. Oberbergern zur Toten Frau, zum Toten Mann, Ammering, Silberne Birn nach Karlstetten und Neidling.
Er ist somit einer der wichtigsten und schönsten Wanderwege im Dunkelsteinerwald in Nord – Süd Richtung.
Ein bekannter und wichtiger Schnittpunkt in unserem Gebiet ist die Silberne Birn. Hier treffen sich die Gemeindegrenzen von Wölbling, Obritzberg/Rust und Gansbach/Dunkelsteinerwald, und hier befindet sich auch der Grenzstein zwischen dem Erzbistum Salzburg und dem Stift Göttweig, deshalb auch der Name Salzburgstein.
Die Landjugend Rust restaurierte im Jahr 2014 den Salzburgstein, stellte eine Sitzgelegenheit auf und montierte neue Hinweisschilder und eine Informationstafel. Somit ist die Silberne Birn weiterhin ein beliebtes Ausflugsziel und Rastplatz vieler Wanderer.
Ganz in der Nähe von der Silbernen Birn steht ein Gedenkkreuz für den im Jahr 1982 bei Waldarbeiten tödlich verunglückten Mesner von Oberwölbling Willibald Schrefl
Das Stift liegt in 449 m Seehöhe im Dunkelsteinerwald am östlichen Rand des weltberühmten Donautales der Wachau, südlich der Stadt Krems an der Donau. Der hl. Altmann, Bischof von Passau, wählte im Jahr 1083 diesen Ort für seine wichtigste Gründung aus. Zu Beginn wirkten hier Augustiner-Chorherren, im Jahr 1094 wurde Göttweig von Benediktinern aus dem Kloster St.Blasien im Schwarzwald besiedelt.
Im Jahr 2000 wurde es als Teil der „Kulturlandschaft Wachau mit den StiftenMelk und Göttweig und der Altstadt von Krems´´ in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Die Stiftskirche von Göttweig
Jedes Jahr im Juli begeistert die weltbekannte Mezzosopranistin Elina Garanca beim Konzert Klassik unter Sternen die Opernfreunde vor der Stiftskirche.
Forstwirtschaft und Weinbau bilden von der Gründung an die wirtschaftliche Basis dieses Klosters.