by Walter Müllner

Kategorie: Wanderung (Seite 3 von 7)

Schenkenbrunn und der Kreuzberg

Das Dorf Schenkenbrunn liegt zwischen Maria Langegg/Geyersberg und Bergern auf einer Seehöhe von 526 m. Schenkenbrunn ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderrouten in den Dunkelsteinerwald. Aber auch bei Radfahrern ist Schenkenbrunn sehr beliebt weil es sich um einen schönen, ruhigen und abgelegenen Ort handelt.

Im Jahr 1804 wurde die hölzerne Kapelle durch einen Steinbau ersetzt.

Der Brunnen am Platz spiegelt den Namen des Ortes wider.

Die neu restaurierte Statue des Heiligen Florian vor dem Feuerwehrhaus.

Gleich oberhalb des Ortes befindet sich der Kreuzberg direkt am Jakobsweg. Von hier aus geht man zum Beispiel zur Seekopfwarte oder Richtung Südwesten nach Maria Langegg und zur Ruine Aggstein.

Karlstetten und das Rosenthal

Karlstetten wurde erstmals 1072 als Karlistetin urkundlich erwähnt. Das auf dem Stich von Vischer aus dem Jahr 1672 dargestellte Schloss zeigt eine Größe, von der heute nur noch ein kleiner Rest erhalten ist. Die beiden Türme waren schon 1815 eingestürzt, weitere Gebäudeteile wurden 1945 im 2. Weltkrieg zerstört.

Heute befindet sich das ehemalige Schloß im Besitz der Gemeinde und beherbergt das Gemeindeamt.

Karlstetten ist einer der Hauptorte im Dunkelsteinerwaldgebiet. Der 06er Weitwanderweg führt unmittelbar bei Karlstetten vorbei (von Weyersdorf nach Hausenbach) und der Fladnitztalradweg geht direkt durch Karlstetten und durch Rosenthal.

Mein Einkehrtipp: Gasthaus zum Kutscher, direkt im Pferdesportgelände. Fein speisen mit Blick in den Reitstall.

Paudorf und der Hellerhof

Die Marktgemeinde Paudorf liegt am Nordosthang des Dunkelsteinerwaldes am Fuße des Göttweiger Berges im Tal der Fladnitz.

Der Hellerhof war ursprünglich ein prunkvoller Erholungshof und ist heute das Pfarrzentrum der Pfarre Paudorf-Göttweig.

Durch viele freiwillige Arbeitsstunden der Pfarrbevölkerung konnte der ruinöse Hellerhof wieder aufgebaut werden und ist jetzt ein wahres Prunkstück auf das die Paudorfer mit Recht stolz sein können.

Im Wirtschaftstrakt des Hellerhofs ist seit 2002 ein Museum des Komponisten Wilhelm Kienzl untergebracht.

Im Ostteil des Hellerhofgarten befindet sich seit dem Jahr 2003 eine Außenstelle der Lebenshilfe Oberwölbling mit Schwerpunkt Gartengestaltung und Pflanzenanzucht .

Die Bemühungen den historischen Barockgarten zu neuem Leben zu erwecken waren erfolgreich. Der Hellerhofgarten wird 2007 durch die Aufnahme in das Verzeichnis der NÖ Landesschaugärten geehrt.

Im Jahr 1996 wurde die neue moderne Pfarrkirche von Kardinal Dr. Franz König eingeweiht. Der bekannte Pfarrer Pater Udo Fischer leitet die Pfarre seit 1981.

Seit dem Jahr 1360 gibt es in Paudorf die Bezeichnung Zellerweg. Dieser Weg ist Teil jenes Pilgerpfades, den schon im Mittelalter die Pilger aus Mähren und dem Wald – und Weinviertel nach Mariazell gegangen sind.

Westlich von Paudorf befindet sich im Dunkelsteinerwald eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges, und zwar ein in seiner Größe einmaliger Bestand von Mammutbäumen (eigener Bericht).

Jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt findet im Rahmen des Feuerwehrfestes ein Oldtimertreffen statt. Mit dabei Oldtimerfreunde aus nah und fern.

Nußdorf ob der Traisen

Mit Nußdorf verbindet man eine Heurigen- und Weinkultur, an der sich die Einwohner und die Touristen erfreuen.

Wegen seines milden Kleinklimas wird Nußdorf gerne das Meran des unteren Traisentals genannt, hier wird reicher Wein-und Obstbau kultiviert.

Darüber hinaus zeichnet sich Nußdorf durch gemütliche Wanderwege und schöne Ausflugsziele aus.

Im Urzeitmuseum werden unter anderem Funde aus der Bronzezeit ausgestellt. Das Museum beschäftigt sich mit dem verschiedenen Epochen der Urzeit, von der Steinzeit bis zur Eisenzeit im Traisental.

Aigen am Göttweiger Berg

Aigen ist ein kleines Dorf am Nordhang des Göttweiger Berges zwischen Steinaweg und Furth.

Kapelle Bildföhre

Am Schnittpunkt vom 06er Weitwanderweg zwischen Weyersdorf und Hausenbach und der Wanderstrecke von Lauterbach nach Heitzing befindet sich diese wunderschöne Gedenkkapelle.

Geyersberg und Nesselstauden

Wanderungen von hier aus gibts in Hülle und Fülle. Gleich oberhalb von Geyersberg ist das Kastlkreuz (eigener Bericht) von dort läßt sich der Dunkelsteinerwald in alle Himmelsrichtungen erkunden.

St. Johann im Mauerthale

Der Ort St. Johann im Mauerthale liegt am rechten Donauufer zwischen Aggstein und Oberarnsdorf und hat 2 Einwohner (Stand 2025)

1240 wird in einer Schenkung des Erzbischofs Eberhard von Salzburg an das Stift St. Peter erstmals hier eine Kirche urkundlich genannt.                                                      Der heutige Kirchenbau stammt aus der 1. Hälfte des 15. Jahrhundert.                    Der Kirchturm beginnt viereckig und endet oben achteckig und hat an der Turmspitze einen mit einem Pfeil durchschossenen Hahn (Teufelsmauersage).           Dieser Hahn soll gekräht haben, ehe der Teufel die Sperrmauer der Donau vollendet hatte.  

Anscheinend wurden hier die Reste eines römischen Wachtturms (Burgus) in den Kirchenbau integriert.

Die Teufelsmauer am gegenüberliegenden Ufer ist eine bemerkenswerte Naturbildung.

Wanderung: Durch das Mauertal führt der Wanderweg steil hinauf zum Gerichtsberg auf 615m Seehöhe und von dort gehts weiter zur Tischwand.

Gansbach

Der Marktort Gansbach ist schon seit dem 14. Jh. bekannt. Eine Prangersäule, die jetzt von einer Marienstatue gekrönt wird, erinnert an das Mittelalter und die Kirchengründung vermutlich durch die Kuenringer um 1250.

Für mich ist Gansbach das Herz des Dunkelsteinerwaldes.

Wanderungen gibt es in alle Himmelsrichtungen. Richtung Norden nach Maria Langegg und weiter zur Ruine Aggstein, nach Osten zur Silbernen Birn nach Süden zum Dunkelstein und nach Westen zum Polakenkopf.

Mein Einkehrtipp: Gasthaus zur scharfen Kurve – Rindfleisch vom eigenen Bauernhof.

Falco – Gansbach Calling

Ein ganz besonderes Denkmal steht in Gansbach, nämlich jenes von Superstar Hans Hölzel alias Falco. Da sein Vater Alois Hölzel ein Bewohner von Gansbach war und Falco in seiner Jugend viel Zeit in diesem Ort im Dunkelsteinerwald verbrachte, hat Künstlerin Karin Plavcak hier ein Denkmal erschaffen.

Die Skulptur zeigt Falco in jener Haltung aus dem Album Junge Römer. Im Hintergrund ein mehrere Tonnen schwerer Granitblock aus dem Dunkelsteinerwald , in Anlehnung auf die Textzeile- kommt der Komet oder kommt er zu spät.

Doch die volle Magie entwickelt sich erst in der Nacht, durch gezielte Beleuchtung wird Falco zur wahren Lichtgestalt.

Hafnerbach und der Heilige Zeno

Hafnerbach ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen über die Burgruine Hohenegg zum Dunkelstein bzw. einer Radtour am Pielachtalradweg zur Donau.

In der Volksschule befindet sich das sehenswerte Heimatmuseum der Marktgemeinde.

Die Zenostatue zwischen Hafnerbach und Korning.

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